11. April 2014  

Zu diesem prima Buch habe ich ein Vorwort geschrieben:

Daher-Collagen-CoverDie singing-songwriting Dichterin Lydia Daher hat ein neues Buch geschrieben. Besser gesagt: sie hat es geschnitten und geklebt, vor allem aber: gedichtet.

Ein Buch, das all jene überrascht, die glauben, Dichter täten den lieben langen Tag nichts anderes, als immer nur aus sich selbst zu schöpfen. Man lese darin eine Fürsprache, die Welt auseinanderzunehmen und noch einmal neu zu machen – nicht unbedingt netter, aber verwandelt, ganz und gar.

Man lese es unbedingt!

Man lese übrigens auch das Vorwort, denn das ist von mir.

3. April 2014  

Wir lesen vor. Am 04.04. im Literarischen Colloquium Berlin.

AutorenwerkstattProsa2013_XL

Mit diesen freundlichen Menschen hier habe ich im letzten Herbst an meinem nächsten Buch gearbeitet. (Es geht um Erzählungen, sie kommen im März 2015 heraus. Aber pst.) Es sind die Teilnehmer der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, v.l.n.r.: Maxi Obexer, Hanna Lemke, Lisa-Maria Seydlitz, Thorsten Dönges (Leiter), Nellja Veremej, Roman Widder, Carsten Kluth, Ulrike Draesner (Leiterin), Florian Scheibe, Andreas Martin Widmann und Tobias Schwartz. Die Lustige mit dem Hut bin ich.

 

 

10. Dezember 2013  

Im Folgenden findet ihr die deutsche Fassung des internationalen Appells einer kleinen Gruppe von Schriftstellern und Schriftstellerinnen: “Writers Against Mass Surveillance”. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Arundhati Roy, Orhan Pamuk, Margaret Atwood und T.C. Boyle. Wer diesen Appell unterstützen möchte, kann das auf der Petitions-Plattform change.org tun.

“In den vergangenen Monaten ist ans Licht gekommen, in welch ungeheurem Ausmaß wir alle überwacht werden. Mit ein paar Maus-Klicks können Staaten unsere Mobiltelefone, unsere E-Mails, unsere sozialen Netzwerke und die von uns besuchten Internet-Seiten ausspähen. Sie haben Zugang zu unseren politischen Überzeugungen und Aktivitäten, und sie können, zusammen mit kommerziellen Internet-Anbietern, unser gesamtes Verhalten, nicht nur unser Konsumverhalten, vorhersagen.

Eine der tragenden Säulen der Demokratie ist die Unverletzlichkeit des Individuums. Doch die Würde des Menschen geht über seine Körpergrenze hinaus. Alle Menschen haben das Recht, in ihren Gedanken und Privaträumen, in ihren Briefen und Gesprächen frei und unbeobachtet zu bleiben.

Dieses existentielle Menschenrecht ist inzwischen null und nichtig, weil Staaten und Konzerne die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv missbrauchen.

Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Deshalb müssen unsere demokratischen Grundrechte in der virtuellen Welt ebenso durchgesetzt werden wie in der realen.

* Überwachung verletzt die Privatsphäre sowie die Gedanken- und Meinungsfreiheit.
* Massenhafte Überwachung behandelt jeden einzelnen Bürger als Verdächtigen. Sie zerstört eine unserer historischen Errungenschaften, die Unschuldsvermutung.
* Überwachung durchleuchtet den Einzelnen, während die Staaten und Konzerne im Geheimen operieren. Wie wir gesehen haben, wird diese Macht systematisch missbraucht.
* Überwachung ist Diebstahl. Denn diese Daten sind kein öffentliches Eigentum: Sie gehören uns. Wenn sie benutzt werden, um unser Verhalten vorherzusagen, wird uns noch etwas anderes gestohlen: Der freie Wille, der unabdingbar ist für die Freiheit in der Demokratie.

WIR FORDERN DAHER, dass jeder Bürger das Recht haben muss mitzuentscheiden, in welchem Ausmaß seine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden und von wem; dass er das Recht hat, zu erfahren, wo und zu welchem Zweck seine Daten gesammelt werden; und dass er sie löschen lassen kann, falls sie illegal gesammelt und gespeichert wurden.
WIR RUFEN ALLE STAATEN UND KONZERNE AUF, diese Rechte zu respektieren.
WIR RUFEN ALLE BÜRGER AUF, diese Rechte zu verteidigen.
WIR RUFEN DIE VEREINTEN NATIONEN AUF, die zentrale Bedeutung der Bürgerechte im digitalen Zeitalter anzuerkennen und eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte zu verabschieden.
WIR RUFEN ALLE REGIERUNGEN AUF, diese Konvention anzuerkennen und einzuhalten.”

4. September 2013  

Sichtbare Dichtung: Poetryfilm (Teil 3)

Weiter unten findest du Teil 1 und Teil 2 meiner kleinen Reihe zur Sichtbaren Dichtung. Nur Mut zum Scrollen!

Die in Berlin lebende Filmemacherin Ebele Okoye hat das Gedicht “meine heimat” (es steht in meinem zweiten Band Streumen) zu einem berückend schönen Kurzfilm verarbeitet. Darin kommt sogar das Tempelhofer Flugfeld in Berlin vor. Heute wird es als Park genutzt, es gibt in Berlin keine einzige Stelle, an der man gleichzeitig so viele Flugdrachen bei der Arbeit betrachten kann. Und ich wohne ganz in der Nähe. Viel Spaß beim Ansehen, Film ab!

7. August 2013  

Don’t know any German? Don’t give up and note this:

2011-12-13 16.33.15

If you agree that German contemporary literature is worth a glance, please click the keybord and find some info about the East German writer Ulrike Almut Sandig, her prose and her poetry. Enjoy.

 

10. Juni 2013  

Flamingos als E-Book

Cover FlamingosKurze Nachricht aus der Welt der elektronischen Lesekultur:

Die digitalen Flamingos sind ab sofort und auf allen relevanten E-Book-Plattformen erhältlich. Man kann sie aber auch gleich hier erwerben.

3. April 2013  

Sichtbare Dichtung: Poetryfilm (Teil 2)

Hier kommt ein schöner, stiller Poetryfilm von Marlen Pelny und Beate Kunath zu einem Gedicht von mir, das in Streumen nachzulesen ist. Sonderbarerweise habe ich in der Zeit, als sie den Film drehten (und mir nichts von seinem genauen Inhalt verrieten), zum ersten Mal in meinem Leben Kraniche in meiner Heimat entdeckt. Dabei verläuft ihre Fluglinie eigentlich weiter östlich.

 

14. Februar 2013  

Sichtbare Dichtung: Poetryfilm (Teil 1)

Letzten Herbst haben einige Filmemacher für das Berliner Poetryfilmfestival ZEBRA mein Gedicht “meine Heimat” (es steht in Streumen und klingt so: bitte hier klicken) zum Film gemacht. Hier ein sehr schöner Trailer zu einem Film des Cinematographen und Fimproducers Harald Opel. Nächste Woche stelle ich noch einen zweiten Trailer online. Also: Augen aufgemacht!

21. November 2012  

Hörbare Dichtung (Teil 2)

Die neuseeländische Autorin Hinemoana Baker hat ein Gedicht geschrieben, das ich sehr mag, es heißt: “dismantling the crane”. Darum hab ich es übersetzt. Und weil ich schon dabei war, hab ich’s gleich aufgenommen und gemeinsam mit dem Klangkosmonauten Sebastian Reuter vertont. Hier also das zweite Geschenk für die Freunde hörbarer Dichtung, bitte hier klicken:

Den Kran zu zerlegen

Die fast unlösbare Preisfrage lautet: Woher stammt die Basar-Atmo aus der ersten Häfte des Stücks?

22. Oktober 2012  

Hörbare Dichtung (Teil 1)

Hier kommt eine kleine Gedichtvertonung, die ich zusammen mit dem Klangkosmonaut Sebastian Reuter gemacht habe. Der darin enthaltene (neuseeländische) Vogel trägt auch in Wirklichkeit den Namen einer bekannten Reisegesellschaft – und singt zweistimmig. Verehrte Hörerschaft, die Preisfrage lautet also: Um welchen Vogel handelt es sich?

Schräges Tier

Das ist das erste Geschenk für die Freunde und Freundinnen hörbarer Dichtung. Ein zweites folgt bald.

Nächste Seite »