Die neuen Geschichten sind da.

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Sandig_Buch_gegen_das_Verschwinden“Die Idee des Bandes entfaltet sich mit aller Kraft: Indem die Autorin vom Entgleiten schreibt, gibt sie ihm zugleich wieder einen Platz. Diese Dialektik verleiht dem ‘Buch gegen das Verschwinden’ seine innere Spannung. Einer solchen Poetik, die die Lücke als Potenzial begreift, wohnt nicht nur Archivarisches inne. Vielmehr hat sie etwas Tröstliches, insofern sie dem Abhandengekommenen einen Sinn gibt.” — Björn Hayer, Tagesspiegel.

An alle guten Geister

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Komme gerade von einer Lesetournee durch England zurück, hier im Bild: Gig no. 01 mit Karen Leeder (Übersetzung) und Klangkosmonaut Sebastian Reuter (Musik, unsichtbar) im Richmix Theatre, London. Danke an alle freundlichen Geister in London, Leeds, Sheffield, Nottingham, Lancaster und Oxford, es war “fabulous”.

Neue Prosa ab Februar 2015: Buch gegen das Verschwinden

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Sandig_Buch_gegen_das_VerschwindenBitte mitfreuen: mein neuer Erzählband kommt! Hier ein paar Zeilen aus der Verlagsvorschau:

“Ein junger Journalist versucht inmitten der Unruhen um den Istanbuler Gezi-Park die Erwartungen seiner Mutter abzuschütteln, die nach dem Mauerfall 1989 das Reisefieber gepackt hat. Ein Wanderer geht während eines Schneesturms in den uralten verwunschenen Wäldern des Engadin verloren. Ein kleines Mädchen wird zum nächsten Venusdurchgang von der Großmutter ans Ende der Welt geflogen. Wohin ihre Spuren führen, ist eines der vielen Rätsel dieser Geschichten.

Ulrike Almut Sandig beschreibt mit ihrer farbigen und poetischen Sprache nur scheinbar vergangene Orte. In Wirklichkeit leben sie in den Biografien der Älteren und den Lebensentwürfen der jungen Generation fort. Beziehungen werden von den Stürmen der Geschichte durchweht und trügerische Gewissheiten geraten ins Wanken. In ihrem neuen Buch bietet Ulrike Almut Sandig den Zauber des Erzählensgegen das Verschwinden ganzer Welten aus dem Bewusstsein auf.”

Neues aus der Welt der sichtbaren Dichtung: Augen auf!

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Der Filmemacher Harald Opel hat einen neuen Kurzfilm gedreht. Er ist dunkel und schön, und er enthält ein Gedicht von mir: “war himmel”, zu finden in meinem zweiten Gedichtband “Streumen” (Leipzig 2007). In unscharfen Bildern, wie nur die Erinnerung sie malt, erzählt Opels Film “war himmel” von der nächtlichen Heimkehr eines Mannes in ein Bergdorf, irgendwo im Süden von hier. Es erwarten ihn ein nicht vollendetes Portrait und der letzte Gang zu seinem Vater. Ein Poetryfilm über die Nähe zwischen den Menschen, auch mitten in der Nacht. Zu sehen ist er am 18. Oktoberum 21:30 Uhr im Kino Babylon in Berlin, im Rahmen des 7. ZEBRA Poetry Film Festival.