9. Juli 2014  

Hörspiel “Unter Wasser” im Leipziger Hörspielsommer

WinterreiseAnja und Iris, Iris und Anja – die beiden Mädchen gehören zusammen. Anja spielt Cello, Iris spielt Geige. Anja ist blind, Iris nicht. Sie kommen gemeinsam zur Musikschule, und sie gehen auch wieder gemeinsam. Und wer dabei an wessen Hand läuft, ist, naja, Ansichtssache.

In den Hauptrollen Matthias Brandt, Julia Hummer und Effi Rabsilber. Musik von Udo Lindenberg, Franz Schubert und Lutz Glandien, die Regie führte Judith Lorentz. Wer wissen will, wie “Unter Wasser” klingt, klicke bitte hier.

Das Hörspiel läuft am 25. Juli ab 17 Uhr im Lene-Voigt-Park in Leipzig Reudnitz-Thonberg, ich werde auch da sein. Eintritt frei, Ohren auf!

 

26. Mai 2014  

Alle mal herhören! Eine vertonte Erzählung

Wir haben eine Erzählung aus den “Flamingos” (Schöffling & Co. 2011) hörbar gemacht. Außer einer Türharfe, einer kaputten Spieluhr, einer Triola und einem Glas Salzwasser handelt es sich bei allen Geräuschen und Tönen um die bearbeiteten Stimmen von ausgewählten Übersetzerinnen meiner Erzählung. Vielen Dank an Claudia Dathe und das Team von Transstar Europa, ohne das es dieses Stück nicht geben würde!

Aufnahme, Mischung und Komposition: Sebastian Reuter
Text, Dramaturgie und Regie: Ulrike Almut Sandig
Entstanden im Rahmen des Projektes „Übersetzungswürfel – Sechs Seiten europäischer Literatur und Übersetzung“.
Eine Produktion der Klangkosmonauten, Berlin 2014.

Salzwasser. Zum Hören bitte hier klicken.

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1. Mai 2014  

Nachricht an alle schlaflosen Freunde der sichtbaren Dichtung

copyright by Rainer Komers Vor einiger Zeit ist mein Gedicht “meine heimat” verfilmt worden, gleich von verschiedenen Filmemachern und für ein Berliner Poetryfilmfestival mit dem schönen Namen “ZEBRA”. Die Umsetzung von Rainer Komers (Mühlheim/Ruhr) wurde als eine der drei besten ausgezeichnet und reist seitdem durch die Kurzfilmfestivals dieser Welt.  Für alle, die den Poetryfilm sehen wollen: Am 8. Mai um 00:40 Uhr läuft “25575 Büttel”  auf 3sat. Aufbleiben lohnt sich.

11. April 2014  

Zu diesem prima Buch habe ich ein Vorwort geschrieben:

Daher-Collagen-CoverDie singing-songwriting Dichterin Lydia Daher hat ein neues Buch geschrieben. Besser gesagt: sie hat es geschnitten und geklebt, vor allem aber: gedichtet.

Ein Buch, das all jene überrascht, die glauben, Dichter täten den lieben langen Tag nichts anderes, als immer nur aus sich selbst zu schöpfen. Man lese darin eine Fürsprache, die Welt auseinanderzunehmen und noch einmal neu zu machen – nicht unbedingt netter, aber verwandelt, ganz und gar.

Man lese es unbedingt!

Man lese übrigens auch das Vorwort, denn das ist von mir.

3. April 2014  

Wir lesen vor. Am 04.04. im Literarischen Colloquium Berlin.

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Mit diesen freundlichen Menschen hier habe ich im letzten Herbst an meinem nächsten Buch gearbeitet. (Es geht um Erzählungen, sie kommen im März 2015 heraus. Aber pst.) Es sind die Teilnehmer der Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin, v.l.n.r.: Maxi Obexer, Hanna Lemke, Lisa-Maria Seydlitz, Thorsten Dönges (Leiter), Nellja Veremej, Roman Widder, Carsten Kluth, Ulrike Draesner (Leiterin), Florian Scheibe, Andreas Martin Widmann und Tobias Schwartz. Die Lustige mit dem Hut bin ich.

 

 

10. Dezember 2013  

Im Folgenden findet ihr die deutsche Fassung des internationalen Appells einer kleinen Gruppe von Schriftstellern und Schriftstellerinnen: “Writers Against Mass Surveillance”. Zu den Unterzeichnern zählen unter anderem Arundhati Roy, Orhan Pamuk, Margaret Atwood und T.C. Boyle. Wer diesen Appell unterstützen möchte, kann das auf der Petitions-Plattform change.org tun.

“In den vergangenen Monaten ist ans Licht gekommen, in welch ungeheurem Ausmaß wir alle überwacht werden. Mit ein paar Maus-Klicks können Staaten unsere Mobiltelefone, unsere E-Mails, unsere sozialen Netzwerke und die von uns besuchten Internet-Seiten ausspähen. Sie haben Zugang zu unseren politischen Überzeugungen und Aktivitäten, und sie können, zusammen mit kommerziellen Internet-Anbietern, unser gesamtes Verhalten, nicht nur unser Konsumverhalten, vorhersagen.

Eine der tragenden Säulen der Demokratie ist die Unverletzlichkeit des Individuums. Doch die Würde des Menschen geht über seine Körpergrenze hinaus. Alle Menschen haben das Recht, in ihren Gedanken und Privaträumen, in ihren Briefen und Gesprächen frei und unbeobachtet zu bleiben.

Dieses existentielle Menschenrecht ist inzwischen null und nichtig, weil Staaten und Konzerne die technologischen Entwicklungen zum Zwecke der Überwachung massiv missbrauchen.

Ein Mensch unter Beobachtung ist niemals frei; und eine Gesellschaft unter ständiger Beobachtung ist keine Demokratie mehr. Deshalb müssen unsere demokratischen Grundrechte in der virtuellen Welt ebenso durchgesetzt werden wie in der realen.

* Überwachung verletzt die Privatsphäre sowie die Gedanken- und Meinungsfreiheit.
* Massenhafte Überwachung behandelt jeden einzelnen Bürger als Verdächtigen. Sie zerstört eine unserer historischen Errungenschaften, die Unschuldsvermutung.
* Überwachung durchleuchtet den Einzelnen, während die Staaten und Konzerne im Geheimen operieren. Wie wir gesehen haben, wird diese Macht systematisch missbraucht.
* Überwachung ist Diebstahl. Denn diese Daten sind kein öffentliches Eigentum: Sie gehören uns. Wenn sie benutzt werden, um unser Verhalten vorherzusagen, wird uns noch etwas anderes gestohlen: Der freie Wille, der unabdingbar ist für die Freiheit in der Demokratie.

WIR FORDERN DAHER, dass jeder Bürger das Recht haben muss mitzuentscheiden, in welchem Ausmaß seine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert und verarbeitet werden und von wem; dass er das Recht hat, zu erfahren, wo und zu welchem Zweck seine Daten gesammelt werden; und dass er sie löschen lassen kann, falls sie illegal gesammelt und gespeichert wurden.
WIR RUFEN ALLE STAATEN UND KONZERNE AUF, diese Rechte zu respektieren.
WIR RUFEN ALLE BÜRGER AUF, diese Rechte zu verteidigen.
WIR RUFEN DIE VEREINTEN NATIONEN AUF, die zentrale Bedeutung der Bürgerechte im digitalen Zeitalter anzuerkennen und eine verbindliche Internationale Konvention der digitalen Rechte zu verabschieden.
WIR RUFEN ALLE REGIERUNGEN AUF, diese Konvention anzuerkennen und einzuhalten.”

4. September 2013  

Sichtbare Dichtung: Poetryfilm (Teil 3)

Weiter unten findest du Teil 1 und Teil 2 meiner kleinen Reihe zur Sichtbaren Dichtung. Nur Mut zum Scrollen!

Die in Berlin lebende Filmemacherin Ebele Okoye hat das Gedicht “meine heimat” (es steht in meinem zweiten Band Streumen) zu einem berückend schönen Kurzfilm verarbeitet. Darin kommt sogar das Tempelhofer Flugfeld in Berlin vor. Heute wird es als Park genutzt, es gibt in Berlin keine einzige Stelle, an der man gleichzeitig so viele Flugdrachen bei der Arbeit betrachten kann. Und ich wohne ganz in der Nähe. Viel Spaß beim Ansehen, Film ab!

7. August 2013  

Don’t know any German? Don’t give up and note this:

2011-12-13 16.33.15

If you agree that German contemporary literature is worth a glance, please click the keybord and find some info about the East German writer Ulrike Almut Sandig, her prose and her poetry. Enjoy.

 

10. Juni 2013  

Flamingos als E-Book

Cover FlamingosKurze Nachricht aus der Welt der elektronischen Lesekultur:

Die digitalen Flamingos sind ab sofort und auf allen relevanten E-Book-Plattformen erhältlich. Man kann sie aber auch gleich hier erwerben.

3. April 2013  

Sichtbare Dichtung: Poetryfilm (Teil 2)

Hier kommt ein schöner, stiller Poetryfilm von Marlen Pelny und Beate Kunath zu einem Gedicht von mir, das in Streumen nachzulesen ist. Sonderbarerweise habe ich in der Zeit, als sie den Film drehten (und mir nichts von seinem genauen Inhalt verrieten), zum ersten Mal in meinem Leben Kraniche in meiner Heimat entdeckt. Dabei verläuft ihre Fluglinie eigentlich weiter östlich.

 

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