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 Poesiekollektiv Landschaft »schaffen etwas Heiteres, sie beschwören Heimat, um von einer anderen zu hören, um das Mit-Sich-Sein zu verkleinern.« Süddeutsche Zeitung

Unser neues Album HOLOS (Ukrainisch голос, Stimme) enthält elektronische Musik & Poesie aus Deutschland und der Ukraine. Stimmen zur Gegenwart – tanzbar und in allen Bässen fühlbar.

Altes und Neues von Volodymyr Sosyura, Friederike Mayröcker,  Serhiy Zhadan, Yuriy Gurzhy, Annette von Droste-Hülshoff, Emma McGordon, Lyuba Yakimchuk, Irena Karpa, Ganna Gryniva, Vsevolod Sadoviy, Estefania Conrad und natürlich von Grigory Semenchuk, Sascha Conrad und Ulrike Almut Sandig

Ab September überall da, wo ihr Musik streamt. Ab November auf Vinyl.

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Wie übersetzt man eine Nationalhymne? Wo liegen die Grenzen meiner Sprache? Ist Rilke partytauglich?

Vielleicht gibt es zwei Arten des Lesens. Die eine ist die Suche nach Bestätigung des eigenen Weltbildes. Das hat seine Berechtigung. Es empowert. Die andere ist ein Suchen ohne bestimmtes Ziel, das einen mit echten Funden belohnt. Diese Art des Lesens befreit mich vom eigenen beschränkten Blick. Außerdem hat sie eine steile Lernkurve. Lesend begreife ich, wie es sich anfühlt, keinen deutschen Pass zu haben, der Mehrheitsgesellschaft nicht anzugehören oder auch nur: nicht ich selbst zu sein.
In den sechs Folgen meiner Kolumne stelle ich Euch mir Lieblingsgedichte aus aller Welt vor und frage danach, wie das Kunststück gelingen kann, Poesie so ins Deutsche zu übersetzen, dass sie die Leerstellen unserer eigenen Kultur füllen können wie Originale. Meine Weltreise geht kreuz und quer über den Globus – und weil Poesie manchmal auch Zeitmaschine ist, auch durch die Epochen.
Ihr findet meine Kolumne auf Deutschland #nofilter, dem Online-Magazin des Goethe-Instituts. Hier klicken.

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