Allgemein

Am Sonntag spielt Marlen Pelny in der Peritzer Kirche neue Songs, ich lese aus den Flamingos und am Schluss machen wir was zusammen. Das klingt dann ungefähr so:

17:30 Uhr geht es los. Kommet zuhauf, Psalter und Harfe wacht auf. Sollten Sie aber nicht wissen, wo Peritz sich befindet, dann bleiben Sie doch zu Hause und hören ab 18:20 das Hörspiel „Hush little Baby“ auf SWR2, und hier geht es zum Webradio.

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Das hier ist kein vernünftiger Eintrag:

hier sind die Tiere. hier sind die Hütten aus Stroh. wo keiner was aufsagt, wo kei­ner da ist, der’s aufschreiben wird, wo die Sprache ein Pferd ist mit Schaum vor dem Mund, wo einer die Zügel verramscht hat, wo dein eignes verrücktes, blutjunges Tier am Straßenrand steht, wo’s scharrt mit den Hufen und immer dann durchgeht, wenn unsere Lider gleichzeitig zucken und ein Dritter mit seinen Augäpfeln rollt, wo’s durchgeht und neben der Straßenmarkie­rung zum Bildrand hin klein wird, kleiner und dahin verschwindet, wo Licht brennt, wo welche wohnen. genau dort sind die grell bunten, klingenden Pferde. dort sind die Hütten aus Stroh. mein Schlaf, deine Ohren, mein Jagdlied – sei still! dort warn wir richtig. dort warn die Hütten aus Stroh.

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Unter Wasser

Anja sagt: Ich bin nicht blind!
Iris sagt: –
Anja sagt: Sag das nie wieder, dass ich blind wär oder so!

Mein neues Hörspiel ist fertig, es heißt genau wie der Titel dieses Artikels und handelt vom Blindsein, von Schuberts Winterreise, von einem koffeinsüchtigen Musikschullehrer und von einer Freundschaft zwischen ungleichen Mädchen. Am 11. April wird es ab 18:20 vom SWR2 urgesendet, und hier geht es zum Lifestream. In den Hauptrollen Julia Hummer, Effi Rabsilber und Matthias Brandt. Regie: Judith Lorentz. Komposition: Lutz Glandien. Und Udo Lindenberg kommt auch irgendwie vor.

Für alle, die am Sonntag keine Zeit haben, steht „Unter Wasser“ danach eine Woche lang zum Download bereit, und zwar genau hier.

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Flamingos Hurra

Jedes Buch fühlt sich an wie das erste. Dieses hier ist das dritte und trägt den Titel „Flamingos“, obwohl es nicht um Vögel geht, und es ist tatsächlich ein Debüt – mein erster Erzählband. Aus logisch nicht nachvollziehbaren Gründen trage ich das Buch mit dem [sic!] Leineneinband andauernd mit mir herum und lege es meinen Gesprächspartnern ohne Vorwarnung vor die Kaffeetasse. Das sollten Sie auch machen. Für alle, die nicht die Katze im Leinensack kaufen wollen, habe ich eine kurze Leseprobe zu den Vorräten, eine erste Rezension zu den Meinungen unterm Namensschild und zwei lange Hörproben zu den Kamellen gestellt. Also, Sie wissen Bescheid.

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Im Süden beginnt die Stadt

Die Songwriterin Marlen Pelny hat ein paar Leute interviewt, zum Beispiel die Dichterin Brigitte Struzyk oder den siebenjährigen Nelson, und mich auch. Die Ergebnisse hat sie (Achtung!) vertont. In meinem Fall klingt das so:

Wer solche Sachen mag, also hoffentlich jeder, und sich am 10. Februar gerade in Leipzig aufhält, der sollte die dazu passende Leipzig Show in der nato nicht verpassen und sich das frisch gepresste Interviewalbum von dort aus gleich mit nach Hause nehmen. Details: rechts unter den Dielen!

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